Das Klima im Focus – die KliBa zu Gast

Ende Februar und Anfang März wurden die dritten und vierte Klassen der Albert-Schweitzer-Schule von Mitarbeiter der KliBa (Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur) aus Heidelberg besucht.

Im Zentrum des etwas anderen Unterrichts standen die Fragen „Welche Folgen hat die Klimaerwärmung?“ und „Was kann ich dagegen tun?“.

Die dritten Klassen beschäftigten sich mit der Klimaerwärmung, ihren Ursachen und Folgen. In Experimenten wurden die Probleme erarbeitet und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Verwendet wurden zum Beispiel Lampen, Strohhalme und Luftballons. Thema waren auch die Verursacher wie Kraftwerke, Haushalte und Verkehr.

Die vierten Klassen beschäftigten sich dagegen speziell mit nachhaltiger Mobilität.

Dazu ein etwas ausführlicherer Bericht aus der 4a:

Passend zu unserem nächsten Sachunterrichtsthema „Verkehrserziehung und Radfahrausbildung“ durften die SchülerInnen zum Thema der nachhaltigen Mobilität forschen und gemeinsam diskutieren. Welche Vorteile hat das Fahrradfahren für die Umwelt?

Mit Duplosteinen konnte an der ersten Station ein Säulendiagramm ganz anschaulich selbst hergestellt werden. Welches Fahrzeug produziert am meisten CO2? Welche Verkehrsmittel sind umweltfreundlich? Wir fanden es heraus! Klarer Sieg für das Fahrrad.

An der zweiten Station fanden die Kinder anhand verschiedener Tortendiagramme heraus, welchen Anteil die Verkehrsmittel im täglichen Leben tatsächlich haben. Es zeigte sich, dass die Anteile beispielsweise in Indien ganz anders sind als in Deutschland. Welcher Anteil der Verkehrsmittel wäre für Deutschland gut? Hierüber wurde eifrig diskutiert.

Ganz kreativ wurde die dritte Station genutzt. Was würden wir mit einem Stückchen Erde tun, wenn uns ein Autostellplatz vor unserer Tür geschenkt würde? Ein Auto darauf parken? Acht Fahrradabstellplätze schaffen? Viele Kinder entschieden sich für einen Platz im Grünen, auf dem sie spielen und sich unter einem Blätterdach auf Holzbänken ausruhen können. Sie wünschten sich leckere Beeren zum Naschen, sodass auch kleine Obststräucher eingeplant wurden. Ein Fahrradständer sollte ebenfalls aufgestellt werden. Biotope und Blumenwiesen durften wuchern und grünen. Am Ende berichteten die Kinder stolz von ihren Plänen. Für so viele tolle Ideen würde ein Autostellplatz niemals ausreichen! Als Parkplatz sollte der Raum eher nicht genutzt werden, da waren sich (fast) alle SchülerInnen einig.

Besondere Begeisterung löste die vierte Station aus. Ein Modell eines Hauses mit einer Solaranlage wurde unter der Dunstabzugshaube der Küche platziert und ein E-Auto sollte den Bewohnern Mobilität bieten. Fasziniert konnten die Kinder beobachten, dass die Sonne (das Licht der Dunstabzugshaube) den Akku des E-Autos mit Energie füllte. Und das Auto fuhr tatsächlich los! Es wurde klar: ein mit Ökostrom geladenes Fahrzeug produziert kein CO2.

Doch da es bis zum (E-Auto-)Führerschein noch etwas dauert, werden wir, nach unserer bestandenen Fahrradprüfung, noch einige Jahre ganz umweltfreundlich und CO2-neutral mobil sein und in die Pedale unseres Drahtesels treten.

Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht sogar fit!